Für kurze Zeit bei uns im Shop verfügbar: „Dangerous Structure“ von Paul Ford.

Das System der Feuerwehren ist in Großbritannien etwas anders aufgestellt als bei uns. Wird ein Gebäude nach einem Ereignis instabil, werden Spezialisten wie Paul Ford – Der Autor – bereits während des Einsatzes hinzugezogen. Im Gegensatz zu unseren klassischen Baufachberatern aus den Hilfsorganisationen sind dieses jedoch Spezialisten aus dem Baugewerbe, in Pauls Fall auch direkt mit einer spezialisierten Baufirma verbunden und teils mit eigenen Ressourcen versehen.

Dieses selbst verlegte Buch beschreibt Pauls „Werdegang“ in die Rolle des Baufachberaters in London. Ausgehend von heiklen kommerziellen Projekten hin zum Stoppen ungewollter Gebäudebewegungen auf Baustellen verfolgen wir die Entwicklung dieser Rolle, die dann in die Sicherung des ausgebrannten Grenfell Towers durch Pauls Team und Firma mündet.

Alleine wegen diesem Kapitel lohnt die Lektüre, aber anhand der vielen Beispiele aus der Praxis ist es nicht nur für unsere Baufachberater interessant, sondern für jeden der sich mit dem Thema „USAR“ im weiteren Sinne interessiert.

Wir haben uns einen Schwung Bücher gesichert (Dank Brexit ist das mit dem Zoll recht anstrengend), die wir ohne Aufschlag weitergeben. Das Buch kann auch direkt bei Paul auf Dangerous-Structure.com bestellt werden. Paul spendet alle Einnahmen an wohltätige Organisationen.

Liebe Leser,

unter dem Thema „Heavy Rescue / VU Schwer“ zählen logischerweise auch Unfälle im Bereich der Schiene. In diesem Fall befassen wir uns seit März diesen Jahres in einer kleinen Arbeitsgruppe, bestehend hauptsächlich von Berufsfeuerwehren, mit solchen Unfällen bei denen eine Person unter einer Straßenbahn eingeklemmt ist und diese angehoben werden muss.

Bereits jetzt stellen wir sehr unterschiedliche Vorgehensweisen bei den betroffenen bzw. zuständigen Feuerwehren fest.

Als nächsten Schritt haben wir zur Informationssammlung eine Umfrage online gestellt, an der wir um rege Teilnahme bitten wenn ihr auch das Potenzial für solche Einsätze habt:

Hier geht’s zur Umfrage

Die Umfrage nimmt ein Paar Minuten in Anspruch und kann auch anonym erfolgen. Wir werden dann die Ergebnisse natürlich veröffentlichen. Ihr dürft den Link natürlich gerne in Eurem Umfeld streuen!

Bei rückfragen/ Anmerkungen etc. könnt ihr uns auch direkt anschreiben: strassenbahn (at) heavy-rescue.de

An dieser Stelle schon mal vielen Dank fürs Mitmachen!

Wir hatten schon immer mit Mehrzweck-/Greifzügen* gearbeitet und haben uns vor ein Paar Jahren die Frage gestellt ob im Bereich der Feuerwehren vor Allem mit Hinblick auf Anschlagmittel und Seilwinde alles so seine Richtigkeit hat in Bezug auf Ausbildung und Ausstattung.

Dafür haben wir uns schlagkräftige Unterstützung ins Team geholt in Form von Leuten die das Thema richtig leben und entsprechendes Wissen mitbringen – nicht nur auf die „Regularien“, sondern auch an der praktischen Umsetzung.

Und siehe da: die Normung – ob MZ, Seilwinde oder HLF/ RW – ist ziemlich unrund. Und ganz davon abgesehen: man beschafft Seilwinden („Maschinelle Zugeinrichtung“) für richtig viel Geld und bekommt bestenfalls eine Grundeinweisung, wie das Seil ein- und auszufahren ist.

Zeit für ein kleines Zwischenfazit. Einiges davon ist deckungsgleich mit den Aussagen aus der Anfangszeit des Moduls, aber eben auf Basis von einiger Erfahrung aus dem Feld.

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Gestern konnten wir den Pilotworkshop „Bauunfall“ auf dem Übungsgelände der Rettungshundestaffel der Feuerwehr Hochbrück durchführen.

Dieser an Führungskräfte gerichtete Workshop sollte einen ganzheitlichen Ansatz vermitteln, wie ein Handlungsleitfaden bei einem Standardeinsatz „Eingestürztes Einfamilienhaus nach Gasexplosion ohne Folgebrand“ aussehen könnte, weitgehend angelehnt an die vfdb-Richtlinie 03/01*

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Kaum kommt das Ausbildungsjahr in Schwung, steht die kalte Saison bereits vor der Tür. Es geht jedoch auch unterbrechungsfrei, da einige unserer Module sehr gut „indoor“ in Eurer Fahrzeughalle durchgeführt werden können. Besonders geeignet sind:

Außerdem bieten wir für fast alle Module auch eine Online-Version, alternativ auch als Theorie bei Euch vor Ort. Unsere Kurse werden hier vorgestellt.

Natürlich können alle Kurse auch „outdoor“ über den ganzen Winter durchgeführt werden. Bei Interesse könnt ihr Euch sehr gerne melden. Danke für das Interesse!

Geschafft! Wir haben unseren Ausbildungskatalog aktualisiert, und er ist nun zum Download bereit. Ihr könnt auch gerne gedruckte Exemplare über unser Kontaktformular kostenlos anfordern.

Wir haben die Kurse aus den gewonnenen Erfahrungen neu organisiert und insbesondere einige Themen unter „BASICS/ Grundlagen“ gebündelt. Neu hinzugekommen sind:

  • HwM Handwerkzeug und Maschinen: Dieses Modul richtet sich vor Allem an junge Feuerwehrangehörige, um einsatzrelevante Grundlagen im Umgang mit Handwerkzeug und typischen Maschinen zu schaffen. Diesen Kurs können wir vermutlich ab Oktober, spätestens November anbieten.
  • Schüttgutunfälle: Als optionales Begleitmodul zu unserem Schüttgut-Rettungsverbau (Infos)

Nicht vergessen: Durch die verbesserte Logistik sind wir nun auch in der Lage, weitere Module vor Ort anbieten zu können. Insbesondere ist das „VermiT – gewaltsame Türöffnung“ mit unserer Übungstür.

Aufgrund des Nachholbedarfs nach der quasi Ausbildungsfreien Corona-Zeit ist unser Kalender für das Restjahr ordentlich voll, insbesondere die Samstags-Termine. Anfragen für Ausbildung könnt ihr gerne an ausbildung (at) heavy-rescue.de oder über das Kontaktformular einschicken.

Wir gratulieren der Feuerwehr Kempten zur offiziellen Einführung ihres HRG Handbuchs für den Abrollbehälter „Technische Hilfeleistung“!

Das nunmehr zweite Feldhandbuch-Projekt für Heavy Rescue Germany soll den Allgäuer Einsatzkräften ermöglichen, ihre Rettungsmittel effizienter in den Einsatz zu bringen.

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Gut Ding will Weile haben, aber erfreulicherweise können wir nun ganz offiziell unser „HRG Schüttgut-Rettungssystem“ („Gündinger Verbau„) vorstellen. Dieses ist für die Rettung von Personen aus einer Vielzahl von Schüttgutern in der Ebene, aber vor Allem auch in der Schräge bzw. am Hang geeignet. Zusätzlich fungiert es auch als Rettungsverbau im Erstschlag bei Tiefbauunfällen.

Nach sehr intensiver Recherche von Unfällen, nach fast einem Jahr Entwicklung und etlichen Versuchen im Feld – an dieser Stelle nochmal vielen Dank an alle Beteiligten! – sind wir endlich soweit, das System vorstellen zu können.

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