Gestern konnten wir den Pilotworkshop „Bauunfall“ auf dem Übungsgelände der Rettungshundestaffel der Feuerwehr Hochbrück durchführen.

Dieser an Führungskräfte gerichtete Workshop sollte einen ganzheitlichen Ansatz vermitteln, wie ein Handlungsleitfaden bei einem Standardeinsatz „Eingestürztes Einfamilienhaus nach Gasexplosion ohne Folgebrand“ aussehen könnte, weitgehend angelehnt an die vfdb-Richtlinie 03/01*

Weiterlesen

Der aktuell in Entwicklung befindliche Schüttgut-Rettungsverbau sollte nach Plan Anfang Juli soweit sein, dass wir ihn präsentieren können. Im Rahmen des Projekts haben wir ihn auch in ein größeres Projekt eingebettet, das wir hier vorstellen wollen: Den Anhänger „Bauunfall / Urban Search and Rescue (USAR).

Die primären Zielgruppen haben wir uns so vorgestellt:

  • Feuerwehren bzw. Organisationen gedacht, die über keinen Rüstwagen verfügen, wobei dieses sich nicht zwingend ausschließt.
  • Feuerwehren / Landkreise, die eine ordentliche Wartezeit nach Ereignis haben bevor „Kavallerie“ kommt.
  • Werkfeuerwehren, die ihre THL-Kapazitäten ohne enormen Aufwand erhöhen möchten

Der „Standard“ aus unserer Sicht wäre ein HLF plus GW-L, ergänzt um den HRG USAR Anhänger.

Dieser soll Folgende Unfälle abdecken:

  • Erstmaßnahmen Gebäudeeinsturz
  • Erweiterte Erstmaßnahmen Tiefbauunfall
  • Schüttgut-Unfall
Weiterlesen

Kommen wir zum letzten Video in unserer aktuellen Reihe: z. Bsp. könnt ihr mit den Stützen aus dem Basic Kit einen Notstützbock erstellen:

Der Notstützbock ist eine Außenabstützung und verhindert z. Bsp. das Kippen einer Wand, hat aber auch verschiedene andere Anwendungen. Es setzt natürlich das Vorfinden oder Zuführen von Holz voraus.

Weiterlesen

Weiter geht’s mit den Anwender-Videos von den Paratech-Rettungsstützen. Hier zeigen wir Euch, wie wir mit Bordmitteln HLF auf die Schnelle eine Lotrechte Stütze bauen:

Weitere Videos in der Reihe:

Erstschlag Tiefbauunfall

Big Lift Phasen 3 und 4

Big Lift Phase 2: Sichern

Fahrzeugstabilisierung

Vorstellung Rettungsstützen-System

(Danke an die FF Freilassing und FF Abensberg für die Unterstützung)

Aufmerksame Leser werden in der Kopfzeile unter dem Titelbild dieser Website sehen, dass wir still, sachte und leise einen neuen Claim eingeführt haben:

Alles Rüstwagen.

Der Rüstwagen ist der Inbegriff der Bergungs-Erstschlags in den Feuerwehren, aber Gerät, Ausbildung und Taktik erstrecken sich natürlich vom HLF bis hin zu anderen Konzepten, inklusive AB Rüst, GW-L usw. Hier sind wir zuhause, hier gestalten wir mit und machen die Feuerwehr fit für THL Sonderthemen. Das ist der Anspruch, den wir eben in diesen Claim (Werbedeutsch!) verpackt haben, mit einer klaren Positionierung und einem klaren Bekenntnis.

Und so erweitern wir nicht nur ständig unser Ausbildungs- und Beratungsportfolio, sondern auch die Auswahl an Geräten. Unbedingt die Augen offen halten, in nächster Zeit können wir den Vertrieb von weiteren Geräten verkünden.

Doch zunächst dieses: die WASP ist nun ganz offiziell als Produkt bei uns erhältlich, nachdem wir sie ein halbes Jahr lang getestet haben. Wir haben eine eigene Produktseite eingerichtet, und ihr könnt auch einen Flyer herunterladen, weitere Informationen und Videos auf der Herstellerseite. Auch war sie bereits bei einem Anwender hierzulande erfolgreich im Einsatz – dazu folgen Infos sobald diese veröffentlicht werden dürfen. Sie wird weiterhin getestet, und die Erfahrungen daraus fließen natürlich in die Taktik ein.

Weiterlesen

mapping1

Zurück vom Einsatz in Nepal mit @fire. Normalerweise haben wir eine „Führungskiste“ dabei, mit der sich eine ad hoc Führungsstelle aufbauen lässt. Da diese aber 40 kg wiegt, und wir diesmal besonders leicht reisen wollten, mussten die Geräte im Bild oben reichen. Hier der Erfahrungsbericht.

Back from our @fire EQ deployment to Nepal. As we were travelling light, our big box (40kg) remained at home, and the equipment in the picture had to do. Here are our lessons learned.

Weiterlesen
Murrah_Building_-_Aerial

Am 19. April 1994 parkte Timothy McVeigh einen mit mehreren Tonnen Sprengstoff beladenen Lastwagen vor dem Alfred P. Murrah Federal Building in Oklahoma City. Kurze Zeit später erfolgte die Detonation. In der Folge wurde das Gebäude größtenteils zerstört, 168 Menschen fanden den Tod.

Weiterlesen

Schönes Video rund um den Orange County Heavy Rescue 6, als Teil der CA-TF5. Wenn man genauer hinguckt, wird man feststellen, dass es sich hierbei um den fahrbaren Untersatz eines kompletten Medium USAR-Teams handelt (plus Hydraulikwerkzeug).

Was mich besonders interessiert, sind die 48 Stunden Selbstversorgung. Im USAR-Einsatz sind’s mindestens 7 Tage (Medium Team), und im lokalen Katastrophenschutz bei uns….null.

Eigentlich müssten Einheiten der Überlandhilfe, wenn nicht gar Rüstwagen, zumindest 24h komplett autark agieren können, und sich nicht darauf verlassen von extern gespeist zu werden. Zudem kann man sich dann in der initialen (Chaos-)phase auf das Wesentliche konzentrieren.

This US Heavy Rescue is close to a rolling Medium USAR team. I’m particularly interested in the 48-hour self-sufficiency, which makes sense. We have dedicated catering / support units, but I’d rather be independent in the initial phase of a major deployment.

[Link zum Originalartikel]

Gerade angefangen, mich auf dem iPad in Autodesk ForceEffect (Link zur Seite mit den Apps) einzuarbeiten.  Schon jetzt werden die Möglichkeiten ersichtlich, aus meiner Sicht im Bereich USAR. Im Prinzip geht es darum, auch einfache Art und Weise einwirkende Kräfte zu berechnen.

Das Beispiel oben zeigt einen 45° Stützbock* – was passiert wenn die Kraft im Einleitungspunkt 50kN beträgt? Die Stütze wird mit 70kN belastet, und der Streichbalken „will“ mit 50kN nach oben.

I’ve just started experimenting with Autodesk ForceEffect on my iPad. It’s a fabulous app for calculating loads; in the picture above, it’s a raker shore**. The force applied to the insertion point is 50kN, resulting in a force of 70 kN on the strut, and  a pull of 50kN on the wall plate.

Weiterlesen