Weiter geht’s mit den – hoppladihopp – erstellten Vorführvideos. Hier seht ihr, wie ihr ein PKW auf Seite stabilisiert.

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Der kommende Testlauf unseres Webinars „Big Lift“ geht einen etwas anderen Weg, als ihr den vielleicht von unseren Ausbildungen kennt. Auch bedingt durch den kürzeren Zeitrahmen (45 Minuten), wird das in etwa so aussehen, bezugnehmend auf dieses Bild oben:

Wir werden uns über das eingesetzte Gerät unterhalten, sowie die relevanten Aspekte der Erkundung aufzeigen, und ganz unten ist ein ziemlich cooles Video :-) In aller Kürze:

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Gestern haben wir das zweite Pilotseminar „Anschlagen von Lasten“ sowie „Maschinelle Zugeinrichtung“ durchgeführt, diesmal bei der Feuerwehr Olpe. An dieser Stelle schon mal vielen Dank für die Gastfreundschaft!

Das sichtbare Resultat ist, dass wir nun das diese neuen Module auch ganz offiziell anbieten können. Das unsichtbarere: Wir wollen natürlich auch Ansprechparter in fachlichen Fragen sein, und der ganze Prozess hat uns natürlich gezwungen, auf den Ist-Zustand der relevanten Normen bzw. der Ausstattung, des Wissens- und Ausbildungsstand der Feuerwehren genauer zu blicken.

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Schon mal die Rettung aus einem Mähdrescher geübt?

Ist inzwischen ein Weilchen her, aber den hier wollten wir unbedingt nachreichen: Das „Festival aller THL Ausbildungen“ vom 27. und 28. April diesen Jahres, durchgeführt in Sattledt in Österreich, von der Feuerwehr Sattledt (Facebook).

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SER THL VU Freilassing

Im Rahmen unserer Beratungsdienstleistungen (Noch nicht ganz ausführliche Infos gibt’s hier) durften wir bei der FF Freilassing ran. Konkrete Aufgabenstellung war die Erprobung der aktuellen Standardeinsatzregel für Technische Hilfeleistung nach Verkehrsunfall (SER THL VU), und ggf. deren Anpassung, falls notwendig.

As a consulting project we were tasked to analyse the Freilassing Fire Departments SOP for Road Traffic Accident, and to adapt it where necessary.

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Zufall? In kürzester Zeit ein Haufen Unterfahrunfälle, vor Allem am 14.03. Hier die Auflistung für unsere Doku: (A lot of underrides in a very short timeframe)

  • 29.02.: Flensburg (SH), PKW unter Sattelauflieger, mittig, bis B-Säule (Link zu Nonstopnews)
  • 07.03.: Westerwede (SH), PKW unter Sattelauflieger, mittig, bis B-Säule (Link zu Nonstopnews)
  • 14.03.: Altglienicke (BE), PKW unter Sattelauflieger, mittig/links, bis Hinterachse (Link zu Facebook)
  • 14.03.: Lehrte (NI), Kleintransporter unter Sattelauflieger, mittig/links, bis B-Säule (Link)
  • 14.03.: Bonn (NW), PKW unter Muldentransporter, rechts, bis A-Säule (Link zu YouTube)
  • 15.03.: Sandhausen (BW), PKW unter Sattelauflieger, links, bis C-Säule (Link zu Feuerwehrmagazin)
  • neu 24.03: Siegen (NW): PKW unter Sattelzug, links (Link zu Der Westen)

Nennenswert dieser hier, ist allerdings kein Unterfahrunfall:

Team Technische UNfallrettung

vrnl: Florian Prosch (Zirl), Josef Kranz (Günding), Philipp Schwarz (HRG/ Kirchdorf), Sepp Grain (Günding), Irakli (HRG). Nicht im Bild: Trevor Griffin / Hampshire

Heute ist ein besonderer Tag, denn wir hatten die konstituierende Sitzung (vulgo: Kick-Off) für das neueste Baby: HRG Technische Unfallrettung nach VU PKlemm ist GO.

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In Bezug auf das Aufrichten von PKW mittels tragbaren Leitern (= wieder hinstellen PKW inkl. Patienten auf die Räder), hat die Kommunale Unfallversicherung Bayern nun Stellung bezogen. PDF zum Download hier.

Quintessenz:

  • Multifunktionsleitern sind dafür generell ungeeignet
  • Benutzung von Steckleitern nur im Notfall und nur für Fahrzeuge bis 1900 kg und nur im Doppelpack mit je 2 Leitern

One type of portable ladder disallowed for putting a car back on its wheels with the occupant still inside, another type allowed for rescue only

Die richtige Schutzausrüstung für THL ist so eine ziemlich heikle Diskussion. Einerseits die ganzen (Länder-)vorgaben, FwDV1, GUV, FUK uvm. Um diese „offizielle“ Diskussion versuche ich einen großen Bogen zu machen. Dennoch: die Frage kommt immer wieder, welche PSA bzw. Bestandteile ich denn empfehlen kann.

Ob das eine Empfehlung ist, sei dahin gestellt, denn nicht alle Artikel sind hier in D verfügbar, bzw. sind sie für den Feuerwehrdienst nicht zugelassen. Ich betrachte das als „Arbeits“-utensilien, schliesslich geht es im Schnitt ein bis zweimal die Woche an die Praxis. Nach bald zwei Jahren im Job haben sich somit einige Gegenstände zumindest in meiner Arbeit sehr bewährt, die nachfolgend vorstellt werden.

I am often being asked about PPE preferences. Since this is work wear, and not firefighting, not all of it might be adequate for official service. Following are my favourite items:

Helm: Pacific Kiwi R3 (Hersteller)

Zunächst einmal der Helm. Gerade im Rescue-Bereich, und insbesondere in den USA, so ein bisschen die persönliche Signatur des Trägers, deshalb auch die Deko. Abgesehen von der Optik: was ist denn besonders wichtig?

Der Tragekomfort ist unglaublich gut. Zwar ist der Helm nicht ganz leicht, aber wesentlich leichter als viele „Feuerhelme“. Worauf es ankommt: er ist ausbalanciert. Im Zusammenspiel mit einer wirklich einfachen, guten und durchdachten Kopfspinne (heisst das so?) .

Die Sicherheit: Kevlar sagt alles. Subjektiv vermittelt er einen extrem sicheren Eindruck. Und was für mich noch zählt: es ist ein über-Ohr-Helm. Als Zusatz habe ich noch eine Brille von ESS, hinten mit Klett fixiert, und eine Pixa 1-Lampe von Petzl. Wenn es das Budget wieder hergibt, wird’s eine Pixa 3, bei der man sich Kegel oder Punkt aussuchen kann. Die Lampe ist klein und fällt gewichtsmässig nicht auf, was man von einer seitenmontierten, schweren Lampe sonst nicht behaupten kann. Sie ist übrigens nicht Ex-geschützt.

Ursprünglich war der Helm mit einem Visier versehen, das ist als erstes heruntergeflogen, da es nur im Weg war.

The helmet is a Pacifi Kiwi R3 Kevlar helmet. it’s sturdy and incredibly well balanced, and won’t wear you out even after a day on your head. It’s above the ears, so you are able to actually hear what’s going on :) I’ve removed the shield and replaced it with safety goggles fixed with velcro at the back. The lamp is a Petzl Pixa1, which I’ll probably replace with a Pixa3 budget allowing.

USAR boots: Haix Airpower X1 (Hersteller)

Zwar als Rettungsdienstschuh deklariert, wird aber zumindest europaweit von viel USAR-Personal getragen. Gegenüber normalen Feuerwehrstiefeln kürzerer Schaft, der einfach praktischer und nicht ganz so warm ist. Schutzkappe hält etwas aus, einziges Manko ist die Sohle, hier wäre eine „Gelände“-Sohle deutlich besser, lässt sich aber aushalten. Was mir persönlich noch gut gefällt: keine Reflexstreifen und sonstige Logoaufdrücke. Unterm Strich ein dezenter, guter, sehr komfortabler und sicherer Schuh.

These are Haix Airpower X1, which is used by plenty of USAR personnel, at least around Europe. Although the sole is not ideal, the boot is comfortable, safe, and has a low shaft, which makes it really practical.

Handschuhe: ganz was eigenes

Vermutlich das heikelste Thema in diesem Bereich. Für Handschuhe im (Feuerwehr-)dienst kann ich wahrlich keine Empfehlung aussprechen. Hände sind noch wesentlich individueller als Füße, und so sollten Feuerwehren ihren Mitgliedern zumindest ein Paar Alternativen bieten können. Was die Sicherheit betrifft, so kann man sich an der EN:388 festhalten, mit den verschiedenen Schutzklassen….Sache der Feuerwehren, wem sie vertrauen wollen.

Für mein Part jedoch sind die allerbesten Handschuhe aller Zeiten die oben abgebildeten. Diese werden vom Arbeitgeber ausgegeben und erfüllen sicher keine EN, und auch keine NFPA. Hersteller ist Dragon Fire, er führt sie jedoch nicht mal offiziell. Soviel zum, äh, offiziellen.

Praktisch: Die Handschuhe bieten mechanischen Schutz, so dass man problemlos einen Erdnagel halten kann, wenn jemand mit dem Vorschlaghammer draufhaut. Oder sich mal eben mit dem Hammer den Zeigefinger statt den Nagel bearbeitet.

Geschickterweise kann ich damit auch ein Säbelsägenblatt vom Boden heben, und auch noch mittels Imbus (alte Maschine!) die Blätter wechseln. Und der Hauptclou: ich kann die Handschuhe problemlos den ganzen Tag über ein- und ausziehen, wie es bei einer Ausbildung nun mal der Fall ist. Diese Faktoren vermochte noch kein anderer Handschuh zu erfüllen.

Dafür ist ein Paar nach ca. 4 Wochen Einsatz durch, die ersten Nähte gehen auf….

Gloves are a particularly touchy topic. Hands come in odder shapes than feet, and therefore a fire department really should be offering their members a few alternatives. There are norms such as EN and NFPA to be considered. My employer issues the gloves in the picture above, which is not compliant to any standard, but probably the best gear to work with. They offer mechanical protection and enough dexterity to pick up a sawblade from the ground and insert it using a hex key.

Downside: they are used up after four weeks of work at best.

Augenschutz: ESS Crossbow (Hersteller)

Spätestens bei den Augen hört der Spaß auf. Nachdem ich Anfangs ein Paar billige Baumarktdinger durchprobiert hatte, besorgte ich mir die Crossbow. Eigentlich für den Polizeibereich gedacht…kann’s für Rescue nicht schlecht sein.

Die Vorteile? Sitzt saugut, schützt sehr, und das „Smoke“-getönte Glas ist der Hammer: bei Sonne als Sonnenbrille kann man es bis fast in die Nacht hinein nutzen, auch bei schlechten Lichtverhältnissen sieht man damit sehr gut. Im Doppelpack gab’s noch eine Suppressor nit klarer Scheibe. Hier ist der Bügel besonders dünn, so dass er auch unter Gehörschutz getragen werden kann. Die Gläser sind übrigens bei beiden Modellen austauschbar.

The ESS Crossbow offers maximum protection, and the smoke tinted glasses are pretty amazing as they work both as sunglasses and can be used well into dusk. I got myself a double whammy in combination with the Suppressor, which have a slender to be worn with hearing protection gear.

Knieschoner / Knee Pads: ALTA Superflex tactical

…wenn man den ganzen Tag am Boden oder unter Fahrzeugen verbringt.

Wie eingangs erwähnt, das sind meine persönlichen Favoriten, die größtenteils nur bedingt mit dem Feuerwehrdienst in Einklang zu bringen sind. Bezugsquellen können recht einfach ergoogelt werden.

 

 

 

 

 

 

Hier ein Video wo das neue Paratech TVS zu sehen ist. Von der Anwendung her supersimpel. Auch ansonsten zeigt das Video eine schöne Alternative, nämlich das Arbeiten mit der Säbelsäge.

Was mir hier nicht ganz gefällt, ist das Glassägen. Ein Kombi in dieser Lage ist alleine mit Holz ausreichend stabilisiert, es kann ein zugang über Heck gelegt werden. Wenn der Patient mit einer Platikplane bzw. Patientenschutz zugedeckt ist, kann man auch mit den Arbeiten am Glas loslegen imho.

Eine Filtermaske sollte bei einer Feuerwehr mit Rettungssatz auf jeden Fall mitgeführt werden.