Makita Akkus sind kompakt und robust. Die Technologie ist inzwischen so weit fortgeschritten, dass auch lange Standzeiten – gerade bei Feuerwehren im Gegensatz zu Handwerk sehr ausgeprägt – kein Problem mehr sind wenn einfache Grundsätze gefolgt werden.

Format

Wir haben uns nach viel Praxis entschieden, ausschließlich das 6Ah Modell standardmässig anzubieten. Alle anderen Formate von 1Ah bis 5Ah sind selbstverständlich auch lieferbar.

Dies ist verschiedenen Faktoren geschuldet. Bei den meisten Maschinen reicht eine Ladung für eine typische Anwendung, sei es das Trennen einer Leitplanke, das Setzen eines Betonankers, das Verschrauben einer Stütze, usw. Ansonsten lässt sich in den meisten Fällen mit Ladegerät im Wechsel arbeiten.

Am Wichtigsten jedoch bedeuten einheitliche Akkus, dass sie bei allen Geräten im Maschinenpark eingesetzt werden können. Im Einsatz ergeben sich daraus konstante Einsatz- und Ladezeiten, auch die Wahrscheinlichkeit, dass Akkus regulär genutzt werden ist höher

Tiefenentladung, Überhitzung, Überlastung, Laden

Eingebaute Mechanismen verhindern eine Tiefenentladung, Überhitzung sowie Überlastung im Einsatz. In diesen Fällen wird die Stromabgabe gestoppt. Die gilt auch für den Ladevorgang.

Die Akkus kommunizieren sowohl mit den Maschinen, als auch mit dem Ladegerät. Letzteres setzt bei Bedarf ein Kühlgebläse ein, um den Akku optimal laden zu können und die Ladezeit maximal zu verkürzen. Die Ladezeit eines gekühlten 6Ah Akkus beträgt ca. 60 Minuten.

Akkumanagement

Ein Akku entfaltet seine volle Kapazität nach ca. 10 Ladezyklen. Somit empfehlen wir den Feuerwehren, diese Ladezyklen möglichst gleichmässig zu erreichen, um eine einheitliche Leistung ihrer Akkus sicher zu stellen.

Akkus sollten einmal im Halbjahr zumindest „gut gelaufen“, und noch viel wichtiger: einmal ans Ladegerät angeschlossen worden sein.  Somit werden Standschäden vermieden.

Sollte im Einsatz eine intensive Gerätenutzung abzusehen sein, sollten ausreichend akkus zyklisch geladen werden um keine „Totzeiten“ zu erzeugen.

Ein kabelgeführter Adapter  an der Akkuschnittstelle ist technisch nicht vorgesehen, auch wenn es Geräte von Drittherstellern gibt.

Die Kaffeemaschine

Macht im ersten Augenblick einen vielleicht etwas schrägen Eindruck, aber: die Kaffeemaschine ist tatsächlich Zentrum des Makita-Feuerwehr-Universums. Dies hat zwei Gründe:

Kaffee im Feld:

Lange Wartezeiten an der Einsatzstelle? Praktisch: mit einem 6Ah Akku lassen sich im Feld vier Tassen Kaffee a 120ml produzieren. Es können handelsübliche Pads eingesetzt werden, somit gibt es auch keine „Sauerei“ wie mit Filterkaffee üblich. Unbedingt eine dunkle Röstung wählen!

Wir haben hier ausgiebig getestet und können verkünden, dass eine Kaffeemaschine mit 3 x 6Ah Akkus laufend betrieben werden kann, und dass jedes Mitglied einer 1/5 Staffel pro Stunde eine Tasse bekommt. Alternativ lässt sich so auch einfach Heisswasser herstellen.

Ladezyklen schnell erreichen:

Der technische Vorteil einer Kaffeemaschine liegt darin, dass kein anderes Gerät die Akkus so schnell leer „saugt“. Somit können schnell (und lecker!) Ladezyklen erreicht werden, welches wiederum die Akkus schneller an ihre optimale Leistung bringt.

Somit ein win-win für alle!